Oktavierung

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Ganz wichtig ist das Verständnis der Oktavierung. Der Begriff Kammerton führt oft in die Irre. Eigentlich ist er irrelevant, er bezeichnet nur einen gemeinsamen Stimmungston beim Abstimmen von Musikinstrumenten untereinander.

Als Oktave (lateinisch octava ‚die achte‘) wird in der Musik ein Intervall, der Abstand zwischen acht Tönen einer Tonleiter bezeichnet.

Eine Oktave bedeutet die Verdoppelung einer Frequenz.
Wenn die Bezugsfrequenz = 1 Hz = eine Schwingung pro Sekunde beträgt, dann hat die erste Oktave 2 x 1= 2 Hz, die zweite 2 x 2= 4 Hz, die dritte 2 x 4 = 8 Hz, die vierte 2 x 8 = 16 Hz, die fünfte 2 x 16 Hz = 32 Hz, die sechste 2 x 32 = 64 Hz, die siebte 2 x 64= 128 Hz und die achte Oktave 2x 128 = 256 Hz.

Oktavreihe: 
0-1-2-4-8-16-32-64-128-256-512-1024-2048-4096-8192-16384-32768 ………

Alle Oktaven einer Bezugsfrequenz sind DER GLEICHE TON.

Beispiel: die C-Dur Tonleiterbeginnt mit dem Ton C1 und endet mit dem eine Oktave (8 Tonschritte) höher liegenden C2: c, d, e, f, g, a, h, c.

Das Frequenzverhältnis zwischen dem tiefem C und dem hohen C2 ist dabei exakt 1:2.

Die Oktavierung in der Musik ist demnach die Versetzung eines Tones um eine Oktave.

Physikalisch gesehen wird bei der Oktavierung nach oben (Hochoktavierung) die Frequenz des Tones verdoppelt, beim Oktavieren nach unten (Tiefoktavierung) wird sie halbiert.

YIN YANG BLAU

YIN YANG ROT