Das Phänomen des Dreieinklangs

von Magnus Schlichtig

Erklingen Töne in der absoluten gleichen Tonhöhe (in derselben Hertz-Zahl), liegt der Gesamt-Klang in absoluter Ruhe – schwebungsfrei! Sobald einer der Töne auch um nur 1 Hz abweicht, entsteht eine Differenzschwingung, eine Schwebung (Welle) pro Sekunde.

Dies Phänomen der Schwebungsfreiheit besteht ansonsten nur bei gleich hohen Tönen. Alle Sekunden-Dissonanzen, alle Septimen und Tritonus-Dissonanzen sowie alle Dreiklänge, die nicht im reinen Verhältnis zum Ausgangston C,, = 16 Hz (auf den das Ohr gestimmt ist) stehen, erzeugen Differenzschwingungen, je nach Abweichungsgrad von kaum wahrnehmbar bis zu extrem störenden Dissonanzen.

Hingegen weisen alle Dreiklänge, die aufbauend auf das C der 2er Potenz (16, 32, 64, 128, 256 Hz) in reinen Intervallen durch den Quintenzirkel intoniert werden, dieselbe Schwebungsfreiheit auf, wie Töne, die die absolut gleiche Frequenz besitzen. Es verschmelzen also bei adäquater Hertz-Zahl die Töne des Dreiklanges zum Dreieinklang!

der kosmische Dreiklang
YIN YANG BLAU

YIN YANG ROT